Keinen Praktikumsplatz in Zeiten der Pandemie und was nun?

Tagesprojekte bieten Alternativen

Das Berufspraktikum ist eigentlich ein Highlight für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8H. Zwei Wochen keine Schule, dabei in den Wunschberuf reinschnuppern und erste praktische Erfahrungen sammeln. Klingt super und das ist es eigentlich auch. Doch für einige Schülerinnen und Schüler der Rhönschule ist dies in Zeiten der Pandemie leider nicht möglich. Um den Schülerinnen und Schülern, die aufgrund ihres Förderbedarfs Anspruch auf eine Notbetreuung in der Schule haben, jedoch trotzdem die Möglichkeit zu geben, praktische Arbeitserfahrungen zu sammeln, haben sich einige Kollegen und Kolleginnen der Rhönschule bereiterklärt, Tagesprojekte mit verschiedenen Schwerpunkten anzubieten. Darunter fiel z.B. computergestützte Berufsvorbereitung mit dem Arbeitscoach der Rhönschule, ein ÖPNV - Training, das Arbeiten im Schulgarten oder in der Holzwerkstatt sowie vieles mehr.

Aufgrund der Anordnung des Kultusministeriums, dass sich Schülerinnen und Schüler, die am Präsenzunterricht teilnehmen, zweimal wöchentlich auf SARS-CoV-2 mit Hilfe eines Antigen-Selbsttests zur Eindämmung der Verbreitung des Virus testen müssen, bot es sich an, Halterungen für die Test - Röhrchen zu bauen, da diese aufgrund ihrer unförmigen Beschaffenheit nicht sicher und eigenständig auf einem Tisch stehen bleiben. Besonders jüngeren Schüler/-innen fällt es schwer den Test ohne Hilfe durchzuführen.

Dafür schnitten die Schüler/-innen der Jahrgangsstufe 8H, an einem Tag in der Notbetreuung, Kanthölzer mit Hilfe der Dekupiersäge zu, bohrten die Löcher mit der Standbohrmaschine und schliffen die Halterungen mit Hilfe der Bandschleifmaschine.

Die Schüler/-innen fertigten insgesamt 287 Halterungen an!

Dafür ein großes Lob und Dankeschön.

- Karolina Piossek (LiV)