Am Ende des Regenbogens: Abschlussfeier der Rhönschule

90 Rhönschülerinnen und -schüler wurden entlassen

Henrik Hepke (10Ra) bedankt sich im Namen seiner Klasse für die zurückliegenden Jahre.

Marco Schumacher ehrt die Jahrgangsbesten; v.l.n.r. Valeria Kunz (9Ha), Maximilian Lamp (9Hb), Paula Lauer (10Ra), Nina Röder (10Rb) und Antonia Vey (10G)

Fuldaer Zeitung vom 25.06.2018, S. 17 (Download s. Hauptartikel)

„Wer nichts wagt, darf nichts hoffen – 

wer nichts leistet, darf nichts fordern.“


Nach einem feierlichen und sehr stimmungsvoll gestalteten Gottesdienst in der evangelischen Barockkirche bekamen 32 Hauptschüler und 42 Realschüler während einer Abschlussfeier in der Stadthalle Gersfeld von Direktor Marco Schumacher ihre Abschlusszeugnisse überreicht. Überdies wurden 16 Gymnasialschüler aus der 10. Klasse in Richtung Oberstufe verabschiedet.

Den ökumenischen Gottesdienst in der evangelischen Barockkirche in Gersfeld unter der Leitung von Pfarrerin Laura Baumgart und Pfarrer Friedhelm Dauner gestalteten die Abschlussklassen unter der Regie von Almuth Meyer, Gisela Hoff, Sebastian Brähler und Alexander Farnung mit dem Motto „Am Ende des Regenbogens“.

In der sich anschließenden Abschlussfeier in der Turnhalle des TV Gersfeld rief Direktor Marco Schumacher in seiner Rede die zukünftige Erwachsenengeneration dazu auf, die bei jedem von Natur aus vorhandenen Fähigkeiten und Talente zur vollen Entfaltung zu bringen und mit klaren Zielsetzungen, Ehrgeiz und Kampfgeist den Weg in die Zukunft zu bestreiten. Er zitierte Friedrich Schiller mit den Worten „Wer nichts wagt, darf nichts hoffen.“ und ergänzte „Wer nichts leistet, darf nichts fordern oder kritisieren.“ mit Blick auf die leider zunehmenden Einflüsse der Bequemlichkeits- und Genussgesellschaft sowie den sich nicht immer positiv auswirkenden Medieneinflüssen. Mit einem weiteren Zitat vom heiligen Augustinus „Siege über dich und die Welt liegt dir zu Füßen“ motivierte Schumacher zu mehr Eigeninitiative und Rückgrat zeigen und zu weniger Klagen, Fordern und Erwarten. Gemäß dem Schulmotto „Miteinander leben – miteinander lernen“ müsse die Zukunftsgestaltung nicht als Einzelkämpfer bewältigt werden, sondern in Kooperation und Kommunikation mit den Mitmenschen. „Helft euch gegenseitig – nur jammert nicht und sucht nach faulen Ausreden!“, so Schumacher weiter. Um erfolgreich zu werden, müsse man auch Fehler machen dürfen und eine gewisse Frustrationstoleranz aufbauen, nur so entwickle sich eine kompetente und stabile Persönlichkeit. „Bitte werdet rechtzeitig wach und werdet aktiv, sonst schlittern wir immer mehr in eine Ellenbogengesellschaft mit einem hohen Anteil an Egozentrikern und unsere sozialen Einrichtungen dünnen immer mehr aus. Diese Entwicklung wäre gefährlich, lässt sich jetzt aber schon in Ansätzen erkennen“, resümiert Schumacher abschließend.

Die Abschlussfeier wurde musikalisch umrahmt von dem Schulorchester unter der Leitung von Christiane Schaub sowie einem Chor der Abschlussklassen unter der Leitung von Alexander Farnung. Dankesworte sprachen die Klassensprecherinnen und Klassensprecher der Abschlussklassen, die Klassenlehrkräfte sowie der Schulelternbeiratsvorsitzende Björn Seibert. Abschließend wurden die Klassenbesten mit einem Buchgutschein geehrt. Es sind dies: Valeria Kunz (9Ha), Maximilian Lamp (9Hb), Paula Lauer (10Ra), Nina Röder (10Rb) und Antonia Vey (10G).

Weitere Fotos des Abends gibt es HIER.

 

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