Rhönschüler vor und hinter der Kamera

Besuch der Kreistierschau 2018

Auf der diesjährigen Kreistierschau am vergangenen Sonntag waren drei aus Rhönschülern bestehende Kamerateams unterwegs, um das Geschehen vor Ort zu dokumentieren und Interviews zu führen. Dies geschah unter Verantwortung von Michael Kirse, verantwortlich für das Rhöner Umweltmobil „RUMpeL“ (Bionetzwerk Rhön) und dem Verantwortlichen des Landkreises Fulda, Martin Sudbrock. Über vier Stunden waren die Schülerinnen und Schüler in Begleitung von Studenten der Hochschule Fulda und Schülern der Fachschule Agrarwirtschaft als „rasende Reporter“ auf der Kreistierschau unterwegs.

 Sina Schleicher, Sebastian Dietz, Paul Friedrich, Marvin Lindner und Paul Mehler (alle Schüler der Klasse 6G an der Rhönschule) waren voll bei der Sache, als es darum ging ein Reporterteam für die Kreistierschau 2018 in Petersberg-Melzdorf zu finden. Doch bevor sie sich ans Werk machen konnten, musste Michael Kirse sie zunächst in der Handhabung der Technik schulen. Schließlich stand für das Projekt professionelles AV-Equipment zur Verfügung, sodass in echter Fernsehqualität und FullHD aufgezeichnet werden konnten. Die Schüler staunten nicht schlecht, als Kirse ihnen bei der Schulung verriet, dass ein Set, bestehend aus Kamera, Mikrofon, Belichtungszubehör, knapp 3.000€ Neuwert hat.

 Bestens vorbereitet machten sich die fünf auf der Kreistierschau dann gemeinsam mit Studenten der Hochschule Fulda (Studiengang Digitale Medien – als Kameraleute) und den Schülern der Fachschule Agrarwirtschaft (als Fachexperten vor Ort) ans Werk. Sie filmten und interviewten Aussteller, Gäste und berichteten – allen voran – über die heimische Viehzucht und Landwirtschaft. „Die Schüler haben viel Freizeit investiert, aber können hier enorm viel mitnehmen, besonders für ihr Selbstbewusstsein und für ihre Medienkompetenz. Nebenbei lernen sie etwas über darüber, was vor ihrer Haustür in der Rhön so alles passiert,“ resümierte Martin Sudbrock am Ende des Tages hochzufrieden. „Am Interessantesten war es, die ganzen Tiere an einem Ort sehen zu können,“ bestätigte Marvin.

 Das Filmmaterial wird nun bearbeitet und geschnitten und wird in wenigen Wochen vom Landkreis Fulda, der das Projekt als solches auch finanziert hat, an unterschiedlichen Stellen veröffentlicht.