Klassenfahrt der Klasse 10Ga - Segeln im Ijsselmeer

Wir, die Klasse 10Ga, sind vom 12.08.2018 bis zum 17.08.2018 auf unserer Abschlussfahrt nach Holland Segeln gefahren. Auf der Hinreise mussten wir uns leider von unserem Klassenlehrer Herr Krämer verabschieden, da er mit Magen-Darm-Problemen zu kämpfen hatte. Als wir in Harlingen angekommen waren, war es leider auch für Frau Krämer Zeit uns zu verlassen. Darum haben wir Herr Steinmetz als neuen Begleiter zugeordnet bekommen.  Und wir haben alle unsere kleinen Kajüten eingerichtet. Nach gemütlichem Zusammensitzen sind wir anschließend nach einem langen Tag schlafen gegangen.

Am nächsten Tag sind wir früh los zum Supermarkt, um uns einen Essensvorrat auf unser Schiff zu beschaffen. Frau Krämer hatte sich über Nacht wieder erholt und konnte so am Montagmorgen mit uns gemeinsam ablegen. Vorher haben wir noch einige Einweisungen von unserem Matrosen zu unserem Schiff und alle allgemeinen Verhaltensregeln beim Segeln bekommen. Auf dem Weg nach Vlieland haben wir es uns auf dem Deck gemütlich gemacht. Einige von uns haben sich in das Glüvennetz gesetzt, was sich am vorderen Ende des Bootes befindet. Am Nachmittag hat es angefangen zu regnen und ein paar Schüler mussten trotz des Regens beim Einholen des Segels mithelfen. Als wir ankamen, hat sich die Kochgruppe ans Essen gemacht. Die restlichen haben in kleinen Gruppen den Strand und ein Teil der Insel besichtigt. Am Abend wollten wir noch zu einem nicht weit entfernten Leuchtturm laufen. Jedoch hat es auf dem Weg angefangen zu regnen und wir mussten umkehren. Wir haben uns noch im Gemeinschaftsraum zusammengesetzt und Gesellschaftsspiele gespielt.

Am zweiten Tag unserer Klassenfahrt sind wir auf die wunderschöne Insel Terschelling gesegelt. Auf der Fahrt war es sehr stürmisch und wir mussten aus Sicherheitsgründen Schwimmwesten tragen. Vorne an Deck wurde Hilfe benötigt und einige machten sich auf den Weg. Durch den starken Wellengang, kam die eine oder andere Welle auch über die Reling und so waren die Klamotten schnell nass. Doch durch die pralle Sonne trockneten die Klamotten sehr schnell. Der starke Wind hat leider unserer Hauptsegel zum Reißen gebracht und das verklemmte Drahtseil des Focks musste durchtrennt werden, da wir mit dem offenen Segel nicht in den Hafen einfahren konnten. Nachdem wir zu Abend gegessen hatten, sind wir gemeinsam zu einem Aussichtspunkt gelaufen und haben ein paar schöne Gruppenbilder gemacht. Anschließend sind wir über das Watt gelaufen und die Jungs sind ins Wasser schwimmen gegangen. Zurück an Bord haben wir uns zusammen hingechillt und Musik gehört.

Am nächsten Tag mussten wir wegen des gerissenen Segels und dem Drahtseil einen kleinen Abstecher zurück nach Harlingen machen. Dort haben wir wieder einen etwas größeren Einkauf erledigt und unser Schiff ein wenig gesäubert. Danach ging es mit einem neuen Drahtseil, jedoch weiterhin ohne Hauptsegel weiter nach Stavoren, was am Ijsselmeer liegt, deswegen mussten wir eine Schleuse durchqueren. Als wir ankamen, hatten wir Zeit zur freien Verfügung und konnten die Insel auf eigene Faust erkunden.

Am 5.Tag sind wir von Stavoren nach Makkum gesegelt. Da es nur ein kurzer Segeltag war, haben wir beschlossen, gemeinsam einen Ausflug zu machen. Wir sind zu einem Verleih gelaufen und haben uns dort einige Ket-Cars ausgeliehen oder einige haben auch Minigolf gespielt. Auf der großen Anlage konnte man sich frei bewegen und wir sind in einer kleinen Gruppe zu einem schönen Strandabschnitt gefahren. Nach einer Stunde mussten wir die Ket-Cars wieder abgeben und sind zurück zu unserem Schiff gelaufen. Nach dem Abendessen haben wir Freizeit gehabt und einige haben sich in Gruppen den Sonnenuntergang angeschaut. Schon zu einer etwas späteren Zeit wurde uns gesagt, dass wir zusammen mit unserer Parallelklasse den letzten Abend in der Disco ausklingen lassen wollen. Leider ist keine richtige Stimmung entstanden und so sind die meistens schon früh zurück an Bord. Da das Wetter an dem Abend gut war, beschlossen einige auf dem Deck zu schlafen.

Am Freitag war es nun Zeit wieder Richtung Heimat zu fahren. Als wir mit dem Schiff in Harlingen ankamen, räumten wir unsere Zimmer. Auch das Deck und der Rest des Schiffes musste gründlich gereinigt werden. Wir machten uns ein letztes Mal etwas zu essen und verteilten das übrig gebliebene Essen an den Matrosen und einiges wurde auch für die Heimfahrt aufgehoben. Es war eine sehr ruhige Fahrt, da alle sehr müde von den anstrengenden Tagen auf dem Schiff waren. Wir sind spät am Abend in Gersfeld angekommen und haben uns verabschiedet. Nach einander wurden wir alle abgeholt.

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