Unser Schulgarten – ein Lernort für gemeinsame Bildung und Nachhaltigkeit

 

Unser Schulgarten wächst - wo vorher Wiese und Wildwuchs war, legen wir Beete und Hochbeete an, eine Kräuterschnecke, einen Steinhaufen als Ruhezonen für Tiere, eine Blumenwiese für Insekten und vieles mehr!

Unser naturnahe Garten ist ein wertvoller Lernort. Hier kann Natur mit allen Sinnen erfahren werden: der Duft von Zitronenmelisse, der Geschmack von Wilderdbeeren, das Gesumme der Bienen, die Farben der Blumen und Früchte, die Wärme von frischem Kompost und die verschiedenen Formen von Wetter...

Unser Schulgarten ist ein Lern- und Erlebnisraum, der auffordert, auf Entdeckungsreise zu gehen. Angelegt im Jahr 2012 und mit einem überarbeiteten Konzept ab 2018 lädt er zum Beobachten, Staunen, Erforschen, Gestalten, Arbeiten und Genießen ein. Entsprechend unseres Schulmottos ermöglicht das schulform- und klassenübergreifende Arbeiten im Schulgarten ganzheitliches Lernen mit „Kopf, Herz und Hand“ und schafft einen Ausgleich zum kognitiven Lernen im schulischen Alltag.

Wir bauen und gestalten (soweit möglich) alles selbst: ausmessen, bestellen der Materialien, zuschneiden, schleifen, streichen - deswegen sind wir ab und an auch im Werkraum tätig. Ist das Grundgerüst geschafften, sähen, pflanzen und pflegen wir.
 
Sobald unsere Arbeit Früchte trägt, lassen wir es uns natürlich nicht nehmen, diese zuzubereiten – dann verlagern wir unsere Arbeit in die Schulküche und
stellen leckere Gerichte mit unseren eigenen Kräutern und unserem selbst angebauten Gemüse her.

 

 

Zu Beginn müssen die Beete wieder freigelegt und Anbaufläche zurückgewonnen werden - eine mühevolle Arbeit, teilweise mit Maschinen.
Wir planen den Bau der Hochbeete und stecken die Größe ab.
Jeder Eckpfosten der Hochbeete wird in Beton gesetzt und muss gerade sein.
Im Holz-Werkraum vorbereitet, können wir nun die Hochbeete aufbauen. Hier kommt es auf jeden Zentimeter an.
Die Hochbeete werden Schicht für Schicht befüllt - hierfür nehmen wir Gartenabfälle, Baumschnitt und Erde.
Endlich fertig - die Pflanzen kommen ins Beet.
Kohlrabi, Salat und Spinat fühlen sich wohl...
...und Radieschen...
...und Zucchini.
Die ersten Steinreihen für die Kräuterschnecke liegen.
Die Kräuterschnecke hat verschiedene Bereiche...
....in denen sich immer andere Pflanzen wohlfühlen.
Harken, Düngen und Unkraut zupfen gehören zu unseren wöchentlichen Aufgaben.
Aber es lohnt sich - wir ernten viele Kartoffeln.
Wilde Erdbeeren wachsen bei uns im Staudenbeet.
Schmetterlinge besuchen die vielen Blüten im Staudenbeet.


Lebensraum und Nahrungsquelle für Bienen und Insekten - eine unserer Wildblumenwiesen mit Insektenhotel (im Hintergrund).