Alles Gute für Carmen Hauke und Wenke Schierz

Neben den pensionierten Kolleginnen verlassen zweit weitere Kolleginnen
zum Ende des Schuljahres 2016/17 die Rhönschule:

Wenke Schierz
Nach 14 Jahren Rhönschule zieht es sie in ihre alte Heimat Thüringen zurück.
Direktor Schumacher verabschiedete Frau Schierz mit den Worten:
Liebe Wenke, viele Jahre hast du sehr lange Fahrtstrecken auf dich genommen, damit du deinem Dienst an der Rhönschule gerecht werden kannst. Das hat aber – neben der ohnehin nicht einfachen schulischen Belastung bei voller Stelle - zu einem weiteren Stressfaktor geführt, so dass gesundheitliche Auswirkungen eine Frage der Zeit waren. Die Gesamtbelastung war zu hoch und dein Körper hat an verschiedenen Stellen reagiert. Insofern halte ich deine Entscheidung für richtig, zu sagen:
Ich sollte in meinem Leben etwas verändern, damit auch die Gesamtbelastung vielleicht wieder etwas weniger wird.
Die Schulleiter in Thüringen reißen sich förmlich um dich und letztlich hast du dich für die Regelschule „Anne Frank“ in Themar entschieden.
Ich möchte mich als Schulleiter (stellv. auch im Namen des Landes Hessen) für deinen jahrelangen Einsatz an der Rhönschule und deine Dienste für das Land Hessen bedanken. Neben deinem Einsatz in den Fächern Mathematik und Physik hast du die Fachleitung Mathematik übernommen, den Mathe-Wettbewerb mitorganisiert, stets nette Preise für die Jahrgangssieger besorgt, die Ergebnisse ans Ministerium weitergeleitet und weitere Bereiche, die die Fachschaft Mathematik betrafen an Kolleginnen und Kollegen weitergeleitet bzw. mitorgansiert. Auch in Physik warst du stets an einer Verbesserung der Lernbedingungen vor Ort bemüht, hast Ideen für Neuanschaffungen beigesteuert und im Sinne der Schüler mitgewirkt und mitgedacht.
Besonders vermissen werden wir - glaube ich - die gesellige Wenke, die manchmal mit ihrem herzhaften Lachen so manchen mitgerissen hat.
Ich wünsche Dir viel Glück an deiner neuen Schule, ein nettes Kollegium, eine angenehme Schulleitung und hoffentlich viele interessierte Schülerinnen und Schüler – vor allem natürlich für die Fächer Mathematik und Physik.
Vor allem wünsche ich dir insgesamt mehr Zeit zum Entspannen, vielleicht wieder ein wenig mehr Ausgleichsphasen ohne Fahrbelastung und vor allem wieder eine stabile Gesundheit! Nochmals vielen Dank für deinen jahrelangen Einsatz an der Rhönschule! Möge dein Mut und deine Entscheidungsfreudigkeit belohnt werden!

Carmen Hauke
Frau Hauke kehrt ebenfalls in ihre alte Heimat Wächtersbach zurück, nachdem sie das Referendariat und ein Jahr mit voller Stelle an der Rhönschule absolviert hat.
Auch ihr gab Direktor Marco Schumacher dankende und Mut machende Worte mit auf den Weg und bezeichnete ihre Zuweisung als Referendarin an die Rhönschule als glücklichen Umstand und wie sich im Nachhinein herausstellte als „Geschenk“ für die Rhönschule. Weiterhin merkte er an:
„Manche Personen lässt man durchaus gerne ziehen, andere am liebsten gar nicht!
Liebe Carmen, dein Abschied tut mir schon weh: das sage ich dienstlich im Sinne der Rhönschule als Schulleiter, aber auch als Mensch und ich denke auch im Sinne des Kollegiums. Schon als Referendarin hat dich jeder sehr geschätzt als gewissenhafte, ordentliche und zuverlässige Arbeiterin, aber auch stets als Mensch mit deiner freundlichen, dem Gegenüber zugewandten, aber auch bescheidenen Art.
Im letzten Jahr als Kollegin hast du unsere Erwartungen mehr als erfüllt, du hast einen vorbildlichen Job gemacht und deutlich mehr als 100% geleistet: Du hast eine eigene 5. Klasse erfolgreich geleitet, zusätzlich unsere DAZ-Gruppe (im Prinzip eine zweite Klasse) sehr erfolgreich und sehr warmherzig betreut und noch deinen weiteren Pflichtunterricht mit hoher Qualität gestaltet in z. T. nicht einfachen Lerngruppen. Das verdient wirklich großen Respekt und ein dickes Lob!

Hinzu kamen noch tolle (mit viel Idealismus geplante und umgesetzte) Projekte mit den Flüchtlingen, diese Woche noch einmal das Sahnehäubchen mit dem Islamprojekt in Kooperation mit Frau Hoff und Frau Hübel.
Dass es dich jetzt aus privaten Gründen nach Wächtersbach zurückzieht, können – denke ich – alle gut verstehen und nachvollziehen, denn auch das Gesamtgefüge (Beruf, Privatleben und Hobbies) muss stimmen, so dass sich ein gesundes Gleichgewicht zwischen Beruf und Privat einpendeln kann.
Ich verstehe deine Entscheidung, kann sie gut nachvollziehen und hoffe, dass sich alles in deinem Sinne zum Guten fügt.
Ich wünsche dir von ganzem Herzen alles Gute für deine Zukunft, möglichst schnell eine mehr als verdiente Planstelle. Bleib so wie du bist, dann hast du nichts zu befürchten!
Einen Satz kann ich mir natürlich nicht verkneifen: Falls sich vielleicht mal Umstände ändern sollten oder du nach einiger Zeit im Schulbetrieb mal wieder Lust auf eine Schule im ländlichen Raum bekommst, dann vergiss bitte die Rhönschule nicht!
Natürlich freuen wir uns auch über jeden Besuch von dir, wenn du Sehnsucht hast, dann schau vorbei!“

In diesem Sinne alles Gute für Wenke Schierz und Carmen Hauke!