Abschlussfahrtfahrt der Klasse 9H nach Sylt

Am 2. Juni fuhren wir, die Klasse 9H nach Sylt. Wir trafen uns am Fuldaer Bahnhof und bestiegen den Zug in Richtung Hamburg. In Hamburg stiegen wir in die Nord-Ostseebahn um, die uns über den Hindenburgdamm nach Westerland brachte. Nach einer kurzen Busfahrt waren wir dann am frühen Nachmittag in unserer Unterkunft. Unser Haus, es hieß „Nis Randers“ , lag in den Dünen und alle staunten, weil es hier so schön war. Als alle Zimmer bezogen und die Betten gemacht waren, trafen wir uns um durch die Dünen nach List zu laufen. Wir machten eine kurze Ortsbesichtigung um uns zu orientieren und marschierten dann wieder zurück,  weil es schon bald Abendessen gab. Nach dem Abendessen erkundeten wir den Strand. Das war klasse! Und natürlich landeten alle mal im Wasser – mit Klamotten, versteht sich!

Am Dienstag machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg zum Erlebniszentrum Naturgewalten. Hier informierten wir uns über die Entstehung der Insel, über Sturmfluten an der Nordsee und deren Auswirkungen auf die Insel  und über Maßnahmen zur Küstenerhaltung. Das war alles sehr interessant.

Am Nachmittag fuhren wir mit einem Fischkutter in Richtung der Seehundsbänke. Während der Fahrt ließ der Skipper ein Schleppnetz über den Grund ziehen und zeigte uns dann seinen „Fang“. Wir sahen Seesterne, Einsiedlerkrebse, Austern, verschiedene Muscheln, Seeigel und  Krebse. Das war für uns Rhönis alles ganz schön interessant! Und dann kamen die Seehundsbänke, wo die Seehunde schön faul in der Sonne lagen und sich in aller Ruhe sonnten. Nach der Kutterfahrt konnten wir noch in List bummeln, ein Fischbrötchen oder ein Eis essen oder wunderbare Crêpes genießen. Dann ging es wieder zurück zum Abendessen und danach an den Strand; heute aber mit Handtüchern  und Klamotten zum Wechseln.

Am Mittwoch übernahmen wir unsere Fahrräder und radelten nach List, wo wir uns mit einem Wattführer zur Wattwanderung trafen. Wir lernten viel über Ebbe und Flut, über das Watt und dessen Bewohner. Wir gruben Sandwürmer aus und schauten zu, wie sie sich wieder eingruben. Nach einer kurzen Pause in List radelten wir zurück und machten noch eine kleine Tour zur Spitze des Ellenbogen. Hier befanden wir uns an der nördlichsten Spitze Deutschlands. An der Spitze ist die Strömung so stark, dass wir hier nicht baden konnten. Da das Wetter langsam schlechter wurde, radelten wir zurück und chillten bis zum Abendessen auf unseren Zimmern.

Am Donnerstag fuhren wir mit dem Bus bei strömendem Regen nach Westerland, dem größten Ort der Insel. Wir marschierten zum Aquarium und konnten uns hier über Meeresbewohner informieren. Danach, es hatte inzwischen aufgehört zu regnen, schauten wir uns die Innenstadt an. Hier gab es viele Geschäfte und einen McDonalds!

Am nächsten Morgen hieß es Koffer packen, Betten abziehen und Zimmer reinigen. Die Zimmer wurden kontrolliert und es war alles in Ordnung. Mit Bus, Nord-Ostseebahn und einem überfüllten ICE ging es wieder nach Fulda, wo unsere Eltern uns schon erwarteten.

Die Klassenfahrt war nun leider zu Ende, aber die Erinnerungen und die Bilder bleiben, denn es war sehr schön.