Die besseren Argumente gewinnen

„Sollen schriftliche Bewerbungen in Zukunft anonymisiert werden?“ Diese Frage bot am vergangenen Donnerstag in der Rhönschule Gersfeld reichlich Stoff für eine spannende Debatte auf hohem Niveau. Auf der Bühne der Schulstraße trafen die zuvor in den Klassen der Jahrgangsstufe 9 bzw. 10 ermittelten Klassensieger aufeinander. Charlotte Hoff und Otto Lorenz (beide 9G) vertraten dabei auf der Contra-Seite den Standpunkt, dass eine Anonymisierung vorwiegend Nachteile mit sich bringen würde. Dieser Ansicht widersprachen Jannik Müller (10Rb) und Pascal Bodusch (9Rb) als Vertreter der Pro-Seite vehement und führten dabei ihre eigenen Argumente ins Feld. In der anspruchsvollen und kurzweiligen Debatte konnte, unter den aufmerksamen Blicken ihrer Klassenkameraden, Charlotte Hoff die Jury von ihren Qualitäten als Debattantin überzeugen, Jannik Müller erstritt sich den zweiten Platz, Otto Lorenz und Pascal Bodusch teilen sich den dritten Platz. Als Siegerin des Schulfinales von „Jugend debattiert“ vertritt somit Charlotte Hoff die Rhönschule am kommenden Freitag im Regionalfinale in Fulda. Nebenbei feierte „Jugend debattiert“ an der Rhönschule in diesem Jahr ein kleines Jubiläum: Bereits zum zehnten Mal maßen Schülerinnen und Schüler ihre rhetorischen Fähigkeiten in diesem spannenden Wettkampf.

Regionalfinale am 19. Februar in Fulda

Charlotte Hoff gewinnt und darf die Rhönschule am 17. März in der Richard-Müller-Schule vertreten!

"Soll in Hessen die verbindliche Grundschulempfehlung für den Besuch weiterführender Schulen wieder eingeführt werden?" Zu diesem Thema debattierten vier Schulsieger aus dem Schulamtsbezirk Fulda:

Sira Grätz                  (Marienschule)
Nicole Bankowska        (Marienschule)
Lukas Möller               (Winfriedschule)
Charlotte Hoff            (Rhönschule)

Im Verlauf der verbissen geführten Debatte wurden sachlich fundierte Argumente ausgetauscht und auch auf emotionaler Ebene agiert: Anhand von Fallbeispielen und Einzelschicksalen wurden die konkreten Auswirkungen einer verbindlichen Grundschulempfehlung für den Besuch weiterführender Schulen greifbar gemacht. Charlotte erhielt Unterstützung und Beistand von ihrer Klasse - das Daumendrücken hat geholfen: Die Schulgemeinde der Rhönschule freut sich darüber, dass sich Charlotte Hoff den ersten Platz erstreiten konnte! Ihre ruhige und konzentrierte Art, ihr Eingehen auf die Argumente der Mitdebattanten und ihre moderierende Rolle im Verlauf der Debatte überzeugten die Jury. Charlotte erwartet nun ein Coaching-Wochenende und am 17. März das Nordhessenfinale von Jugend debattiert in der Richard-Müller-Schule in Fulda. Wir drücken die Daumen und fiebern mit Charlotte!