Bundesfinale Skilanglauf 2018

„Die Hand an der Medaille“

Zum diesjährigen Bundesfinale Skilanglauf reiste die Rhönschule mit voller Mannschaftsstärke. Alle Langläufer der Schule qualifizierten sich über den Landesentscheid für den Saisonhöhepunkt. Nachdem im vergangenen Jahr die Sportler der Wettkampfklasse 4 das Podest nur um 4 Sekunden verpasst hatten, waren sie natürlich besonders motiviert um dieses Mal eine Medaille zu erringen. Die herausragenden Ergebnisse des Deutschen Schülercups zeigten bereits an, dass mit den Gersfeldern zu rechnen ist. Die Woche sollte aber mehrere Überraschungen bereithalten.

Bereits bei der Abfahrt sprang einer der Busse nicht an, ein böses „Omen“? Nach einer kurzen Verzögerung fuhren wir aber bei schönstem Winterwetter nach Schonach im Schwarzwald. Nach der Anmeldung könnten wir sogar noch die Wettkampfstrecken besichtigen, einige Teilnehmer waren dann doch noch sehr beeindruckt. Am Montag ging es dann los mit dem offiziellen Training bei -14 Grad  Celsius, für alle sehr unangenehm. Bereits der erste Tag brachte dann den Ausfall zweier hessischer Sportler.

Dann endlich - der ersehnte Start der WK 3 und 4 am Dienstag. Das Ergebnis nach dem ersten Tag hörte sich aus Gersfelder Sicht sehr gut an, Platz 2 in der WK 4, Platz 10 in der WK 3 Mädchen und der elfte Platz bei den Jungen bei 28 gestarteten Teams. Alle freuten sich, aber am Abend kam die Hiobsbotschaft. Wir wurden auf den 4. Platz zurückgesetzt. Man hatte Luca Weikard als Jungen gewertet. Der Rückschlag kam als am Abend mit Lina Niebling und Anouk Noll zwei weitere Sportler Fieber bekamen. Besonders bitter für uns, da Lina die beste Zeit am Tag gelaufen war. Nun hieß es das Team umstellen und am Finaltag voll auf Angriff zu gehen.

Der Staffellauf am nächsten Tag war an Spannung kaum zu übertreffen. Die Hoffnung auf eine Medaille war in weite Ferne gerückt. Aber Luca Weikard lief gleich im Massenstart allen anderen Teams davon und kam als erste zum Wechsel. Kilian Gutermuth übertraf sich selbst und lief sein bestes Rennen der Saison. Beim zweiten Wechsel lagen wir mit Sachsen gleich auf Platz 2, dann wurde es für uns immer schwerer den Anschluss zur Spitze zu halten. Lou Delgado und Konstantin Baier erreichten den 4. Staffelplatz. Nun ging das Rechnen los, da alle Zeiten des ersten und zweiten Wettkampftages addiert werden mussten. Endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit, die Rhoenschule wurde Dritte! Seit 2004 konnte wieder ein Platz unter den besten drei Mannschaften beim Bundesfinale erreicht werden.

Die Jungen, mit Marvin Melchers, Peter Limpert und Elias Hahl verbesserten sich mit einer top Leistung noch auf den 9. Platz und die Mädchen kamen letztlich auf Rang 11.